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 De informatie in Nederlandse taal

 
     

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 Geschichte


Unser Ort "Freiheit Bödefeld" dürfte schon über tausend Jahre alt sein.

     

Als nämlich der Kölner Erzbischof Anno II. im Jahre 1072 das Benediktinerkloster Grafschaft gründete, stattete er es reich mit zwölf Pfarreien aus, darunter war auch Bödefeld, das damals noch "Buodovelden" hieß. Die Entstehung des Namens Bödefeld ist unklar.

Eine Legende erzählt, dass ein Mann namens Buddo beschuldigt wurde, dem Sachsenherzog Wittekind Pferde gestohlen zu haben. Obwohl der Tat nicht überführt, wurde er zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Man band ihn an einen Pfosten und bewarf ihn mit Steinen und spitzen Pfählen, bis er tot war. Das erfuhr Bischof Ludgerus, der um 800 im Sachsenland das Christentum verbreitete. Er trat hinzu und erweckte Buddo wieder zum Leben. Aus Freude und Dankbarkeit errichtete man am Ort des geschehenen Wunders ein Kreuz und nannte die Siedlung fortan "Buodovelden" zum Gedenken an jenen Buddo.

Graf Gottfried IV. von Arnsberg verlieh 1342 dem Ort Bödefeld die Rechte einer Freiheit, so bezeichnete man damals Orte mit einer Selbstverwaltung, die aber nicht befestigt waren. Für die Bürger Bödefelds war dies von großer Bedeutung. Sie durften ihren Bürgermeister und die Gemeinderäte jetzt selbst wählen und diese verwalteten den Ort selbständig. Die Gerichtsbarkeit oblag drei Freistühlen alten königlichen Rechts und später dem Kurfürstlichen Gericht zu Bödefeld.

Die alten Heerstraßen, die seit altersher durch unser Sauerland gingen, waren auch dem Handelsverkehr dienlich und haben es ermöglicht, dass sich das weit verzweigte Verkehrsnetz der Hanse auch über unsere Heimat ausbreitete. In der Freiheit Bödefeld wurde Eisen verarbeitet. Die Erzeugnisse zweier Hammerwerke und auch die, in fleißiger Handarbeit hergestellten Wollwaren, brachten Handelsleute in ferne Lande, denn Bödefeld war Mitglied der Hanse. Ein Straßenname im Ort erinnert noch heute daran.

Bödefeld hat über Jahrhunderte seinen ländlichen Charakter bewahrt. Landwirtschaft und Handwerk ernährten die Bevölkerung. Das Dorf ist seit jeher geprägt von schönen alten Fachwerkhäusern. Leider wurden viele davon im 2. Weltkrieg durch Bomben zerstört. Doch hat man die meisten sehr geschmackvoll wieder aufgebaut. Bödefeld ist zu einem bekannten Ferien- und Wintersportort geworden. Bei den Kreis- und Landeswettbewerben "Unser Dorf soll schöner werden" errang es 1979 und 1981 die Goldmedaille. Beim Bundeswettbewerb 1983 wurde Bödefeld mit einer Silberplakette ausgezeichnet und zählt mithin zu den schönsten Orten Deutschlands.

 

 
 

Erzbischof Anno II. (1056-1075)

   
   
   
 

 
 
 
 
 
 

Sachsenherzog Wittekind

   
   
   
 

 

Graf Gottfried IV

   
   
   
 

 
 
 
 
 
 
   
   
   
   
   
   

[ Die Legende über die schwarze Hand ]